Zart, luftig und voller italienischer Seele: Gnudi! Diese Ricottabällchen schmelzen förmlich auf der Zunge und triumphieren mit nur wenigen Zutaten. Ein simples, ehrliches Gericht – direkt aus der italienischen Küche - und ganz "pronto" auf den Tellern.
60 Min
4-6 Portionen
einfach
ZUTATEN FÜR DEN TEIG
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- Mehl (Weizenmehl Type 405 oder Dinkelmehl Type 630) | 250 g
- Ricotta | 500 g
- Parmesan | 120 g
- Eier | 4 (Größe M)
- Salz | 2 TL (gestrichen)
- Pfeffer | nach Belieben
- Muskat | 1 Prise
- Butter | 125 g
- Salbeiblätter | 50 g
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Salz | 1 Prise
- Parmesan | zum Bestreuen

ZUBEREITUNG
1. Den Parmesan zunächst fein reiben. Die Eier locker miteinander verquirlen und sanft unter den Ricotta mischen. Den geriebenen Parmigiano nun zusammen mit Salz, Pfeffer, evtl. Muskat vorsichtig einarbeiten. Das Mehl wird ganz zum Schluss löffelweise und vorsichtig untergehoben - nur so viel, bis die Masse gerade eben formbar ist und noch weich bleibt.
Den Teig nun abgedeckt für 30–60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen – so bekommen die Gnudi die perfekte Konsistenz.

2. Die Hände leicht bemehlen und aus dem gekühlten Teig kleine, lockere Bällchen formen. Hierbei nicht zu sehr drücken, damit sie die Leichtigkeit nicht verlieren.
Anschliessend rundum in Mehl wenden und im Mehlbett für ca. 10 Minuten ruhen lassen.
HINWEIS | Die Ricotta-Bällchen sollten in etwa einen Durchmesser von etwa 3 – 5 cm im Durchmesser - ungefähr walnuss- bis golfballgroß.

3. In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und daraufhin die Hitze reduzieren, so dass das Wasser nur noch sanft siedet. Nun die Gnudi vorsichtig hineingeben. Steigen sie an die Oberfläche, noch etwa eine Minute ziehen lassen. TIPP | Bitte nicht sprudelnd kochen.
SCHON GEWUSST? Der charmante Name Gnudi stammt aus dem toskanischen Dialekt und bedeutet frei übersetzt "nackt". Quasi eine Art Ravioli nur ohne Pasta-Hülle.
4. Parallel in einer Pfanne die Butter langsam erhitzen, bis sie goldbraun ist. Die Salbeiblätter darin knusprig frittieren und mit einer Prise Salz abschmecken.
5. Die Gnudi mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben, gut abtropfen lassen und direkt in der Salbeibutter schwenken. Sofort mit frisch geriebenem Parmesan servieren und die kleine Köstlichkeit andächtig genießen. Lasst es Euch munden!
| Die perfekten Begleiter
- knackig grüner Salat
- saisonal scharf angebratener grüner Spargel, Tomaten oder Pilze, kurz gebratener Spinat oder Mangold mit Knoblauch oder frisch gehobelter Trüffel
- Nussbutter mit Hasel- oder Walnüssen
| Haltbarkeit
- Ungekocht| Im Kühlschrank in luftdichtem Behälter bis zu 1–2 Tage
- Eingefroren | Ungekocht in Mehl gewälzt auf einem Blech einzeln vorfrieren, dann in einen Gefrierbeutel geben | Haltbarkeit: ca. 1–2 Monate. Hinweis | Etwas länger ziehen lassen als frische Gnudi.
- Gekocht | Im Kühlschrank maximal 1 Tag, am besten in etwas Butter oder Sauce geschwenkt, damit sie nicht austrocknen. TIPP | halbiert in der Pfanne anbraten.