KOCHANLEITUNG
Capuns - die charmant eingerollten Stars der Schweizer Küche – klein, grün und geschmacklich ganz groß! Die mit Spätzleteig gefüllten Mangoldpäckchen stammen aus Graubünden und werden traditionell mit Käse, Rahm und oft Bündnerfleisch verfeinert. Was früher ein einfaches Bauernessen war, ist heute ein echtes Schweizer Kultgericht mit Suchtpotenzial.
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- Mehl (Spätzle Mehl o. Type 405) | 200 g
- Eier | 2
- Milch | 90 ml
- Wasser | 50 ml
- Salz, Pfeffer, Muskat
- OPTIONAL |
- Petersilie & Schnittlauch, fein gehackt
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1 kleine Zwiebel, sehr fein gehackt
ZUATEN ZUM FÜLLEN
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- Bergkäse gerieben | 40 g
- Schinkenwürfel, Salsiz o. Bündnerfleisch | 100 g
- Mangoldblätter (groß, frisch) | 12 bis 16
ZUATEN ZUM GAREN
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- Sahne | ml
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Brühe | ml
- Butter | 30 g
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- Blattpetersilie oder Schnittlauch | nach Gusto
ZUBEREITUNG | 4 Portionen
2. Währenddessen können die Mangoldblätter gewaschen werden. Dicke Blattadern flach schneiden oder leicht klopfen, damit sie biegsam sind. Kurz in heißem Wasser blanchieren (10–20 Sek.), kalt abschrecken und trocken tupfen.

3. Zum Rollen der Capuns werden die Mangoldblätter flach auslegt und je 1 bis 2 EL Teig darauf geben. Die Seiten der Blätter einschlagen und locker aufrollen. Die gefüllten Mangoldpäckchen nun dicht nebeneinander in eine Auflaufform oder breite Pfanne.
4. Für die Sosse die Gemüsebrühe bzw. Bouillon heiß aufkochen, den Rahm und den Käse einrühren, kurz schmelzen lassen (nicht kochen). Das Gemisch nun über die Capuns gießen, so dass diese knapp bedeckt sind. Final etwas geriebenen Käse darüber geben und für ca. 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen geben. Alternativ | In der Pfanne für ca. 15–20 Minuten in der Brühe sanft köcheln, nicht kochen.

KOCHTIPPS
- Vegetarisch | Fleisch weglassen, mehr Käse & Kräuter nehmen
- Originaler Geschmack | Salsiz verwenden
- Beilage | grüner Salat oder Apfelmus (traditionell!)
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Besonders fein | Mit unserem Spätzlemehl
FUN FACT
- Der Name Capuns kommt aus dem Rätoromanischen und bedeutet so viel wie „Päckchen“ oder „Röllchen“.
- Ursprünglich waren Capuns ein schlichtes Restegericht aus Graubünden, um altes Brot, Mehl und Kräuter sinnvoll zu verwerten.
- Capuns sehen harmlos aus, sind aber extrem sättigend – unterschätze sie niemals.